Darum steigen die Gaspreise

Hintergrundinformationen zur Gaspreiserhöhung

Gestiegene Einkaufspreise zwingen die Stadtwerke Hameln Weserbergland ihre Gaspreise zum 1.5.2022 zu erhöhen - diese Preiserhöhung kommt damit nach der Heizperiode

Über den Anstieg der Energiepreise berichten die Medien bereits seit Monaten. Die ohnehin seit Spätsommer 2021 stark gestiegenen Beschaffungspreise haben sich nun erneut mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine rasant verteuert. Der Preis für Gas an den Handelsmärkten ist in den vergangenen Monaten mehr als 400 Prozent gestiegen und ist für alle und die gesamte Wirtschaft zu einem Problem geworden.

Bereits im letzten Jahr haben reduzierte Gasmengen aus Russland zu einer Verknappung des Gasangebots geführt, parallel dazu sind die deutschen Gasspeicher nur zu knapp 30 Prozent gefüllt. Zusätzlich treiben Spekulanten (Hedgefonds, Banken) die Preise an den Börsenplätzen in die Höhe.

Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow erklärt: „Diese Preisentwicklung führt dazu, dass auch wir eine Preiserhöhung beim Erdgas leider nicht vermeiden können. Eine Entscheidung, die uns alles andere als leichtgefallen ist, da uns sehr bewusst ist, dass wir unseren Kundinnen und Kunden damit einiges zumuten.“

Mit dem 1. Mai kommt die Preiserhöhung erst zum Ende des Winters. Und ein stückweit konnten die Stadtwerke den extremen Preisanstieg beim Erdgas abfedern: „Trotz der Preiserhöhung ab Mai um 3,8 Cent brutto pro Kilowattstunde bieten wir im Marktvergleich einen attraktiven Preis an und gehören bei den Angeboten auf Vergleichsportalen zu den Preisbesten“, erläutert Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow den angespannten Markt.

Langfristige Prognosen zur weiteren Preisentwicklung sind schwierig und das zuvor gekannte Preisniveau wird sich nicht mehr oder auch nicht so schnell wieder einstellen. „Wir beobachten den Markt intensiv und versuchen, in einem günstigen Moment einzukaufen. Wir kaufen nach wie vor Tranchen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ein. Als der Energieversorger vor Ort sehen wir uns in der Pflicht, für alle Bürger*innen in Hameln und der Region gute und faire Preise zu ermöglichen“, so Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow.

Wichtige Informationen zum monatlichen Abschlagsbetrag

Um Nachzahlungen für die Kundinnen und Kunden zu vermeiden, passen die Stadtwerke automatisch den monatlichen Abschlagsbetrag für Gas ab Mai entsprechend an. Dabei berücksichtigen wir die Erhöhung des Gaspreises sowie den noch zu erwartenden Verbrauch in diesem Jahr. Hierzu erhalten alle Kundinnen und Kunden eine gesonderte Mitteilung. Die Stadtwerke bitten um Verständnis, dass der Abschlag erst nach Erhalt dieser neuen Abschlagsmitteilung erneut angepasst werden kann.

Zählerstand zur Abgrenzung des Verbrauchs

Eine Zählerablesung zum 30. April ist nicht erforderlich, da die Stadtwerke den Gasverbrauch bis zu diesem Datum automatisch rechnerisch ermitteln. Möchten Kundinnen und Kunden dennoch ihren Gaszählerstand zu diesem Datum mitteilen, kann dieser ganz einfach unter Angabe der Zählernummer per Mail an abschlag@stwhw.de gesendet oder telefonisch über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000 durchgegeben werden.

Energieberatung

Die Stadtwerke stehen beratend zur Seite und informieren persönlich und kostenlos über individuelle Möglichkeiten zur wirksamen Energieeinsparung sowie zum energetischen Bauen oder Modernisieren – für Energiekundinnen und -kunden ist das Angebot kostenlos. Derzeit findet die Beratung online oder telefonisch statt - ein Termin kann direkt per Mail an energietreff@stwhw.de vereinbart werden.

Alle Erdgaskundinnen und -kunden sind von den Stadtwerken angeschrieben worden und erhalten die Informationen zu ihren neuen Preisen per Post nach Hause.

Für Fragen hierzu steht unser Kundenservice-Team gerne zur Verfügung: per Mail an kundenberatung@stwhw.de oder über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000.

Aktuelles

Vorsicht vor Geschäften an der Haustür!

    Wir warnen erneut alle Kundinnen und Kunden in unserem Versorgungsgebiet vor unlauterer Telefonwerbung und Haustürgeschäften, mit der Strom- oder Gaslieferverträge verkauft werden sollen. Entgegen der Aussagen der Werbenden haben wir unsere Strompreise für unsere Bestandskundinnen und -kunden nicht erhöht! Hier mehr erfahren!

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