Stadt und Stadtwerke setzen auf Photovoltaik-Ausbau

Die Energiewende ist ein gesellschaftliches Großprojekt, bei dem den Kommunen eine zentrale Bedeutung zukommt. Jedes Projekt und jede installierte Solaranlage sind ein Schritt auf dem Weg zu 100 % erneuerbarer Energie.

Die Stadt Hameln möchte in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Hameln Weserbergland eine klimafreundliche Energieversorgung in der Stadt aktiv mitgestalten. Saubere regionale Energieerzeugung, die mit lokaler Wertschöpfung einhergeht, von der also viele Einwohnerinnen und Einwohner direkt und indirekt profitieren.

Der Rat der Stadt Hameln beauftragte im vergangenen Sommer die Verwaltung, schnellstmöglich die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von näherungsweise 500 kWp auf städtischen Dächern installiert werden können.

In Kooperation mit den Energieexperten der Stadtwerke Hameln Weserbergland werden nun im ersten Schritt vier Dachflächen auf Schul- bzw. Sporthallendächern mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet und bis Ende 2022 in Betrieb genommen. Dann werden die Solarmodule auf insgesamt rund 2.000 Quadratmetern Dachfläche die ersten Sonnenstrahlen einfangen und in Strom umwandeln. Rund 414.000 Kilowattstunden Strom sollen pro Jahr so klimaneutral produziert werden. Das würde ausreichen, um rund 118 Hamelner Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Technik könnten im Gebiet des Landkreises Hameln-Pyrmont jährlich etwa 2.300 GWh Strom auf Dachflächen produziert werden. Realisiert sind davon bislang weniger als 10%. Wenn alle Dachflächen mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet würden, könnten so theoretisch etwa ein Viertel des gegenwärtigen Strombedarfs regenerativ gedeckt werden (Quelle: Masterplan 100% Klimaschutz für die Weserberglandregion).

„Die Stadtwerke Hameln Weserbergland unterstützen nachhaltig die Stadt Hameln, um weiter die lokale Energiewende mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien voranzutreiben“, sagte Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln Weserbergland GmbH. „Auch wir werden unser Engagement rund um Photovoltaik in den kommenden Jahren nochmals verstärken. Denn nur gemeinsam kann CO2 reduziert werden und so die hohen Energiepreise abgefedert werden. Wir sind uns unserer Verantwortung für die kommenden Generationen bewusst. Die Energiewende schaffen wir nur gemeinsam! Die Stadtwerke Hameln Weserbergland sind als Tochter auch hier der verlässliche Partner für der Stadt Hameln.“

„Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, immer mehr städtische Liegenschaften, bei denen dies möglich ist, mit Photovoltaik auszustatten“, erklärt Oberbürgermeister Claudio Griese. Die Eigenverbrauchsquote liegt voraussichtlich bei rund 50 %, die direkt vor Ort verbraucht werden.

Oberbürgermeister Griese bewertet die Zusammenarbeit von Stadt und Stadtwerken: „Das ist eine klassische Win-Win-Situation, da wir zum einen CO2 einsparen und unsere Liegenschaften nun selbst mit Solarstrom versorgen können. Wir als Stadt Hameln profitieren von der Umsetzung von Photovoltaikprojekten vor Ort: Wir können Stromkosten im kommunalen Haushalt reduzieren und gleichzeitig Vorbild auf dem Weg der Energiewende sein.

Nach der Ausrüstung der vier Schul- und Sporthallendächern des Schulzentrums Nord, der Theodor-Heuss-Realschule, der Sporthalle Afferde und der Sporthalle Klein Berkel mit PV-Anlagen zum Ende dieses Jahres prüfen die Stadt Hameln sowie die Stadtwerke Hameln Weserbergland weitere Standorte. Auch Freiflächen-Anlagen sind hierbei im Gespräch.

Aktuelles

Dreiste Telefonwerber auf Kundenfang! Wir warnen vor Herausgabe persönlicher Daten!

    Erneut ist es in Hameln zu unseriösen Telefonanrufen – meist auf dem Handy - gekommen, in deren Gesprächsverlauf auf zum Teil dreiste Art versucht wurde, den Angerufenen zur Herausgabe sensibler Daten zu bewegen, um einen Stromliefervertrag abzuschließen. Hier mehr erfahren!

    Gasbeschaffungsumlage gekippt!

    Die Rücknahme der Gasbeschaffungsumlage wurde durch die Bundesregierung beschlossen. Bitte haben Sie jedoch noch ein bisschen Geduld mit uns, um diese Änderungen schnellstmöglich zu bewerten und umzusetzen. Mehr Infos dazu erhalten Sie hier.

     

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