Energiebericht 2021

Im Jahr 2021 erzeugten „Erneuerbare“ in der Region 362 Millionen Kilowattstunden Strom und sparten so 225.000 Tonnen CO2 ein

Energiewende? Die ist in der Region Hameln-Weserbergland schon weit vorangeschritten. Im Jahr 2021 haben die „Erneuerbaren“ aus Wind, Wasserkraft, Sonne und Biomasse vor Ort 362 Millionen kWh Strom erzeugt. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh pro Jahr können damit rund 103.000 Haushalte versorgt werden.

Deutschlandweit ist der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch im Jahr 2021 erstmals seit 1997 nicht weiter angewachsen. Ungünstige Witterung sorgte für deutlich weniger Strom ausWindenergieanlagen bei zugleich wieder anziehendem Strombedarf. Im Ergebnis sank der Anteil des erneuerbaren Stroms deutlich von 45,2 Prozent auf 41,1 Prozent.

Im Vergleich dazu geben die Stadtwerke Hameln Weserbergland in ihrem jährlichen Energiebericht einen Überblick über die durch die erneuerbaren Energien erzeugte Strommenge in ihrem Netzgebiet Hameln, Coppenbrügge, Aerzen, Emmerthal, Salzhemmendorf und Hessisch Oldendorf.

Hier wurden 2021 die zuvor erwähnten 362 Mio. Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Bei einem Verbrauch von rund 397 Mio. Kilowattstunden haben die „Erneuerbaren“ damit rund 91 % des Gesamtstrombedarfs im Netzgebiet gedeckt. Den überwiegenden Anteil macht dabei die Windkraft mit rund 62 % aus, gefolgt von Biomasse mit etwa 26 %. Die Photovoltaik kommt auf rund
10 %, hingegen spielt die Wasserkraft mit fast 2 % eine untergeordnete Rolle.

Durch die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wurden im Jahr 2021 rund 225.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden, was einer Vermeidung je Einwohner von rund 2,3 Tonnen CO2 entspricht. Die Nutzung von Biomasse, Sonne, Wasser und Wind liefert daher einen großen Beitrag zum Klimaschutz – und das direkt vor Ort. Zum Vergleich: Deutschlandweit haben die „Erneuerbaren“ 221 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen in 2021 vermieden.

Kurs auf Klimaneutralität – sichere und zukunftsfähige Versorgung

80 Prozent unseres Stroms soll bis 2030 erneuerbar sein – dieses Ziel hat die Bundesregierung bei ihrem Amtsantritt vergangenes Jahr ausgegeben. 2045 soll Deutschland nach den Plänen der Bundesregierung gar die Klimaneutralität erreichen.

Wer hätte noch vor nicht einmal 12 Monaten gedacht, dass uns angesichts der geopolitischen Risiken in diesem Jahr einmal so eindringlich vor Augen geführt wird, wie wichtig es ist, die erneuer­baren Energien mit Hochdruck auszubauen: Sei es, um die Ab­hängig­keit von fossilen Energie­trägern und internationalen Lieferanten zu verringern, oder sei es angesichts der immer deutlich sichtbarer werdenden Folgen des Klimawandels.

Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow unterstreicht: „Schon seit Langem ist die Umsetzung der Energiewende in der Region unser klares Ziel, um unabhängiger von fossilen Energien und den Zulieferern zu werden. Mittelfristig bauen wir die Anzahl unserer eigenen Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich aus.“

Investitionen in Erneuerbare Energien sind zentral, um die aktuelle Energiekrise zu überwinden. Sie tragen dazu bei, kurzfristig das Stromangebot zu erhöhen und damit die Preise zu senken. Jede zusätzliche erneuerbare Kilowattstunde kann einen Beitrag leisten, um die Energiepreise zu senken und die Versorgung zu sichern. Eine Voraussetzung für Wirtschaft und soziales Miteinander.

So ergänzt Treptow: „Hierbei sind wir sowohl für die Kommunen als auch private Erzeuger der starke regionale Partner. Wir übernehmen Verantwortung für die Natur und unsere Umwelt und investieren jährlich bis zu 10 Millionen Euro in ihre Netze – für eine weiterhin stabile und sichere Versorgung zur Nutzung der Erzeugungsanlagen bis hin zum heimischen Anschluss.“

Interessierte finden den kompletten Energiebericht inklusive einzelner Daten je Kommune hier

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